Saba Viehmann

Sabas Meinung

„Ich kann immer wieder nur betonen wie froh ich bin, dass ich Karsten kennen lernen durfte. Ohne ihn wäre ich nicht da angekommen, wo ich jetzt bin. Ich habe durch ihn so viele AHA- Erlebnisse erlebt wie nie zuvor.
Es hat alles auf einmal Sinn ergeben, wenn er mir was erklärt hat. Ich durfte jederzeit Fragen stellen und habe professionelle Antworten bekommen.
Wenn ich seine Meinung zu einem Thema oder meinen Fotos haben wollte und seine Antworten manchmal zuerst etwas hart klangen, bin ich doch sehr froh, dass er immer ehrlich zu mir war! Er hat mir jederzeit genau begründen können, was ihm nicht gefallen hat. Denn nur so konnte ich aus meinen Fehlern lernen!
Zum Preis-Leistungsverhältnis kann ich nur sagen, dass sich jeder Cent gelohnt hat und ich es niemals bereuen werde, dieses Geld ausgegeben zu haben! Denn ich bekam unglaublich viel Input dafür und das brachte mich einfach weiter!“

 

Sabas Geschichte

Anfang Mai 2016 fasste Saba den Entschluss, fotografieren zu lernen.

Ganz tief in ihrem Herzen wuchs schon lange der Wunsch, eventuell mit Fotografie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie hatte einige Babyfotografinnen entdeckt, ihre Fotos gesehen und sich sofort in diese Art zu fotografieren verliebt. DAS wollte sie auch können!

Doch sie hatte noch nie fotografiert und im Mittelhessischen sind gute Fotokurse sehr rar gesät. So suchte sie nach einem Anbieter für Fotokurse und fand mich. Mein Fotokurs-Webinar gefiel ihr, denn sie musste dafür nicht reisen, konnte die Inhalte in Ruhe Woche für Woche verstehen und ausprobieren.

Das tat sie während und nach dem Webinar intensiv und reichlich: Alle Verwandten, Bekannten und Freunde mussten als Modelle herhalten. Das klappte doch schon gut. Aber Babys fotografieren? Das muss doch sehr viel komplizierter sein – und dazu all die Deko und der Umgang mit dem Baby…

Also kam sie Ende Juni 2016 zu mir nach Hamm, um einen Babyfotografie-Workshop zu besuchen. Mit meiner Codozentin Grit von Fotografie Klitzeklein vermittelten wir Saba die Basics: Posingtechniken für Babys, Deko- und Hintergrundeinsatz, Lichttechnik, Bildgestaltung, noch etwas Fototechnik für sehr geringe Schärfentiefe. Das alles wurde abgerundet durch Erfahrungswerte für Marketing, Preisgestaltung und alles, was Saba für die Selbständigkeit brauchen würde. Wow, so viel Neues!

Saba war wie elektrisiert! Sie folgte unserer Empfehlung, möglichst viele Testshooting zu absolvieren, um Beispiele für Ihre Arbeit zu haben. Nebenher stattete sie mit der Unterstützung ihres Mannes Karsten ein kleines, aber feines Fotostudio aus. Kaufte Haarbänder, dekorative Strampler, Stofftierchen, Deckchen und vieles andere, was sie als Deko für ihre Bayfotos brauchte.

Sie fotografierte wie besessen – und kam dabei rasant vorwärts. Doch hier und da ruckelte es: Sie stieß immer mal wieder an ihre Grenzen. Manchmal wurde Fotos einfach nicht so, wie sie sie sich vorgestellt hatte. Allein kam sie nicht weiter. Sie konnte niemanden in ihrem Umfeld fragen …

 

Sabas 1:1 Babyfotografie Coaching

Dann entdeckte Saba mein Coachingprogramm und entschied sich für die 1:1 Betreuung. Sie schätzte meine ruhige, besonnene Art und die praktisch umsetzbaren Tipps. Mit meiner intensiven Betreuung im 1:1 Coaching hat Saba in der Zwischenzeit allerlei Herausforderungen gemeistert (nur ein Auszug der wichtigsten Meilensteine):

  • Porträt- und Babyfotografen nutzen häufig Vollformatkameras. Da diese verdammt teuer sind, wollte Saba nicht einfach irgendeine kaufen. Oder sich gar nur auf die Bewertungen Fremder verlassen. Also skypten wir eine Stunde lang, fanden heraus, welche Anforderungen Saba hatte. Ich empfahl ihr eine passende Kamera samt Objektiven, Saba kaufte und ist bis heute sehr zufrieden. Ihre Fotos sprechen ohnhin für sie.
  • Das richtige Licht zu finden war für Saba schwierig. Allzu groß war das Angebot, praktisch unüberschaubar. Blitz oder Dauerlicht? Wie viel Leistung würde sie brauchen? Wie groß sollte eine Softbox sein? Kann man das alles auch gebraucht kaufen? Nach einem kurzen Skype-Gespräch waren Sabas Anforderungen festgezurrt und ich suchte ihr das für ihr Budget passende Equipment raus. In einer Email erhielt sie alle Infos und bezugsquellen, sie brauchte nur noch bestellen.
  • Der erste Einsatz des neuen Lichtequipments gestaltete schwierig. Saba hatte sich für einen Blitzkopf entschieden. Die Ausleuchten damit war so ganz anders, als draußen mit Tageslicht zu arbeiten. In einigen Telefonaten und Skypesitzungen habe ich ihr die Grundlagen der Blitztechnik vermittelt. Außerdem verriet ich ihr noch einige Spezialiäten der Lichtsetzung. Nach ein paar Tagen üben saß das alles, seitdem läuft es in Sabas Studio mit dem Licht.
  • Saba hat jedem Monat einige Testshootings absolviert und mir die Ergebnisse geschickt. Wir besprachen die Fotos und ich machte sie auf Verbesserungsmöglichkeiten in Technik und Gestaltung aufmerksam. Sie erstellte nicht nur Babyfotos, sondern weitere ihre Arbeit auf Babybauchfotos und Familienbilder aus. In jedem neuen Bereich gab es anfangs viel zu besprechen und beim nächsten Shooting zu berücksichtigen. So lernte sie schnell und konnte bereits erste Aufträge annehmen. Diese Bildkritik läuft während der gesamten Zeit des 1:1 Coachings permanent weiter.
  • In der Zwischenzeit hatte Saba in meinem Lightroom-Onlinekurs das Bearbeiten der Fotos gelernt. Wann immer zwischendurch spezielle Fragen zur Bearbeitung auftauchten, erhielt Saba qualifizierte Antworten. Meist als kurze Videosequenzen, in denen ich genau zeige, wie es geht. So wurde Saba in kurzer Zeit ziemlich gut und schnell darin, nach einem Shooting die Fotos auszuwählen und zu optimieren. Wo nötig, brachte ich ihr auch einige Kleinigkeiten in Photoshop bei. Denn Lightroom kann einige wenige Arbeitsschritte einer Babyfotografin nicht leisten.
  • Dann kam eine Krise: Saba schaute viel zu häufig, was andere Bayfotografinnen machen. Das Gras auf Nachbars Seite scheint für uns alle ja gelegentlich viel grüner zu sein, als auf unserer. So fand Saba, dass alle anderen viel besser fotografieren würden. Wir telefonierten mehrmals sehr lange, ich zeigt ihr die gewaltigen Fortschritte auf, die sie vollbracht hatte. Denn Saba hatte vor nichtmal einem Jahr zum ersten mal eine Kamera in die Hand genommen und war unfassbar weit gekommen. Jetzt wollte sie zu schnell zu viel Zuwachs an Gelassenheit beim Fotografieren, an finanziellem Erfolg und am besten noch einen riesigen Kundenkreis. Das alles sind Dinge, die in Ruhe wachsen müssen und die man nicht erzwingen kann. Ich verbot ihr, für einige Zeit bei anderen zu schauen und „verordnete“ weitere Testshootings. Sie nahm meinen Rat erst und übte sich in Geduld.
  • Damit sie ihre Arbeit zeigen konnte, wurde es Zeit für eine eigene Website. Nach einem Gespräch mit mir war klar, dass Facebook allein nicht ausreicht. Wir sprachen über die richtige Domain, die optimale technische Ausstattung der Website, die nötigen Inhalte und Scuhmaschinenoptimierung. Während der Webentwickler an der Technik schraubte, schrieb Saba Texte und suchte die besten Fotos heraus. Bei der Bildauswahl half ich, nur die allerbesten Fotos auszuwählen. Ziel sollte sein, dass Saba möglichst für genau die Aufträge gebucht würde, die sie am liebsten machte.
  • Im Februar 2017 kam ich für einen Praxistag zu Saba nach Hessen. Sie hatte mir vorher eine lange Liste geschickt. Darauf standen verschiedene neue Techniken, die sie in der Praxis mit einigen Modellen (Baby, Babybauch, Paar, Familie) testen wollte. Von morgens bis abends hat sie im Studio und outdoor fotografiert. Dabei flüsterte ich ihr immer über die Schulter Tipps zu, schlug Korrekturen an Technik oder Posen vor oder motivierte sie, noch mehr aus ihren Modellen herauszuholen. Von dem ganzen Tag bekam sie eine Videoaufzeichnung, in der sie auch später noch alles wiederholen konnte.

 

Saba heute

Hier findest du Sabas Website. Das ist der aktuelle Stand.

Diese Zeilen schreibe ich im Oktober 2017. Damit du einschätzen kannst, wie weit sich Saba in der Zeit von den absoluten Anfängen in 5/2016 bis heute in 10/2017 entwickelt hat, darf ich hier einige ihrer Fotos veröffentlichen.